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Medizin gegen Geheimratsecken: Teil 2

Minoxidil
Dieses Medikament wurde eigemtlich gegen hohen Blutdruck entwickelt. Durch Zufall entdeckte man, daß es auch gegen Haarverlust hilft. Man vermutet, daß vor allem eine verbesserte Durchblutung und damit bessere Nährstoff- und Sauerstoffversorgung den Haarfollikel hilft.
Minoxidil (z.B. Regaine®) wird nur lokal als verdünnte Lösung auf die betroffene Kopfhaut aufgetragen.

Seltenere Medikamente gegen Haarverlust sind die Anti- Androgene: Spironolakton und Flutamid. Da durch diese Androgenhemmer nun weniger freies Testosteron vorhanden ist, wird als Folge auch die Menge am Umwandlungsprodukt DHT reduziert. Zum Bekämpfen des Haarverlust werden sie nur in Form von verdünnten Lösungen angewendet.

Alle genannten Medikamente haben folgendes gemeinsam: Behandlungsziel ist die Reduzierung bzw. der Stillstand des männlichen Haarverlust. Ein kräftiger Neuwuchs von Haaren wird durch kein Medikament erreicht. Zwar wird öfters von vermehrtem Haarwuchs berichtet, dieser ist aber dann ausnahmslos sehr bescheiden.
Am besten wirken sie bei männlichem Haarverlust an der Tonsur („vertex“- Bereich am Hinterkopf).

Um den Effekt der Medikamente aufrecht zu erhalten, müssen diese täglich und ein Leben lang angewendet werden, entsprechend hoch sind die sich summierenden Kosten. Wird das Medikament abgesetzt, so ist nach einigen Monaten mit einer Verschlechterung der Haar- Situation (erneute Verkümmerung gekräftigter Haare bzw. Ausfallen gehaltener Haare) zu rechnen. Letztenendes stellt sich dann der Zustand vor Beginn der medikamentösen Behandlung wieder ein.

Bezüglich Geheimratsecken im Rahmen des Haarverust vom männlichen Typ gilt folgendes: Zwar gibt es wie oben gezeigt, inzwischen einige medikamentöse Therapien, die bei männlichem Haarausfall wirken, jedoch sind es gerade die Geheimratsecken, die darauf leider gar nicht ansprechen. Zwar kann man durch Medikamente die Bildung von Geheimratsecken verzögern/ abmildern, doch wenn diese schon vorhanden sind, "ist es zu spät". Gleiches gilt im übrigen auch für eine zurückweichende Haarlinie an der Stirn.

Eine medikamentöse Behandlung kann logischerweise auch bei angeborenen Geheimratsecken nicht wirken. Allerdings ist hier eine Haartransplantation die ideale Behandlung! (siehe: Haarverpflanzung)

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